Die drei Ämter mit ihren 16 Gemeinden sowie die sieben amtsfreien Städte und Gemeinden des Landkreises Ostprignitz-Ruppin arbeiten seit 2004 mit Partnern aus Wirtschaft und der Zivilgesellschaft als Region Ostprignitz-Ruppin zusammen, um gemeinsam die Entwicklung der Region voranzubringen. Seit 2007 werden hierfür europäische Fördermittel aus dem LEADER-Programm eingesetzt, mit denen bereits eine Vielzahl an Projekten umgesetzt wurde. Für die Förderperiode 2014-2020 hat sich die Region mit ihrer aktuellen Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) erneut erfolgreich als LEADER-Region beworben. Damit stehen ihr für diesen Zeitraum rund 19 Millionen Euro Fördermittel für die Umsetzung von Projekten zur Verfügung.

 

Was ist LEADER?

LEADER ist ein Förderansatz der Europäischen Union, der Menschen in ländlichen Gebieten dabei unterstützt, Projekte zur Entwicklung ihrer Region umzusetzen.

Wörtlich verbirgt sich hinter der Abkürzung LEADER “Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale”, zu Deutsch: “Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft”.

Grundidee von LEADER ist es, Organisationen und Menschen aus verschiedenen Bereichen – von Kommunen über Unternehmen bis hin zu Vereinen und Privatpersonen – zusammenzubringen, um gemeinsam die Entwicklung ihrer Region voranzubringen. In jeder LEADER-Region entscheidet eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) auf Grundlage einer gemeinsam erarbeiteten regionalen Entwicklungsstrategie (RES), für welche Projekte die LEADER-Fördermittel eingesetzt werden sollen. In der LEADER-Region Ostprignitz-Ruppin ist der Verein “Regionalentwicklung Ostprignitz- Ruppin e.V.” die LAG. Ein Regionalmanagement unterstützt die LAG und die regionalen Akteure dabei, Projektideen zu weiterzuentwickeln, Fördermittel zu beantragen und abzurechnen.