Das denkmalgeschützte Pereleshaus in Lindow wurde mit Hilfe der LEADER-Förderung unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher Vorgaben in eine öffentliche multifunktionale Bildungs- und Begegnungsstätte umgewandelt. Das örtliche Kloster erhält damit wieder den Rang eines kulturellen Zentrums und wird in das Gedenkstättenkonzept der Länder Berlin und Brandenburg eingebunden. Die Bildungs-, Gedächtnis- und Begegnungsstätte ist als altersübergreifendes Konzept geplant.

 

Aufgrund der Lage ist das Haus besonders für einen Mehrgenerationentreffpunkt geeignet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem barrierefreien Zugang. Im Erdgeschoss wird der historischen Bildungsauftrag eines Klosters aufgegriffen. So wurde der Saal beispielsweise für Veranstaltungen wie Lesungen und Vorträge sowie für Andachten instand gesetzt. Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen und den jüdischen und muslimischen Gemeinden in Potsdam und im Land Brandenburg sind wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Zu jeder Jahreszeit finden Angebote, auch in Form von Andachten, für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Das Pereleshaus befindet sich an der Uferpromenade Lindow und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Mit einem weiteren Standort von Bildungseinrichtungen des Landkreises, wie der Kreismusikschule, der Kreisvolkshochschule sowie ESTAruppin wird die Attraktivität des Standortes Lindow gestärkt.

 

 

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die, mit LEADER Mitteln gefördertete und vom Kloster Lindow  errichtete, interreligiöse Gartenanlage. Auf dem Gelände des Klosters errichtet, dient der Garten als Teil einer alters- und kulturübergreifenden Begegnungstätte. Die Pflanzen stehen dabei symbolisch für Solidarität und Toleranz gegenüber allen Kulturen und Religionen. Der muslimisch-christlich-jüdische Garten baut historische und kulturelle Brücken und fördert das interkulturelle Verständnis.